Geboren in Berlin, absolvierte die tschechische Mezzosopranistin Stepanka Pucalkova ihre Gesangstudien an der Universität Mozarteum Salzburg, wo sie bei O. Univ. Prof. KS Elisabeth Wilke studierte. Im Jahr 2012 absolvierte sie ihr Masterstudium im Fach Oper und Musiktheater mit der höchsten Auszeichnung, bei O. Univ Prof. Dr. Josef Wallnig und Univ. Prof. Eike Gramss. Im selben Jahr erhielt sie von der Organisation Stiftung Mozarteum die Lilli Lehmann Medaille.

 

Sie wirkte in zahlreichen Produktionen der Universität Mozarteum Salzburg und des Landestheater Salzburg mit, ua. wie "Idamante" (W.A.Mozart: Idomeneo re di Creta), "Sesto" (La clemenza di Tito), "Aninna" (G. Verdi: Traviata), "Galatea" (G.F.Händel: Aci, Galatea e Polifemo), "Larina" (P.I.Tschaikowski: Eugen Onegin). 2009 hat sie mit Opernfestival Gut Immling als 2. Dame (Mozart: Die Zauberflöte) in Qatar, Doha aufgetretten. Im Sommer 2013 trat sie im Rahmen der Salzburger Festspiele als "Lehrbube" (R.Wagner: Die Meistersinger von Nürnberg) unter der Leitung von Danielle Gatti und Stefan Herheim auf. 2014 sang sie den „Sesto“ (W.A.Mozart: La Celemenza di Tito) in Salzburg und im Teatro Romano Fiesole in Florenz, (Italien).

 

Zusammenarbeit mir nahmenhaften Dirigenten und Regisseuren wie zB. Christian Thielemann, Danielle Gatti, Vera Nemirova, Stefan Herheim, Mariusz Trélinski,  Mirga Granžynite-Tyla, Friedrich Haider, Marco Guidarini, Leoš Svárovský, Peter Valentovič, Jiří Heřman, Leo Hussain, Eike Gramss, Keith Warner, Roland Böer ua.

 

Zusammenarbeit auch mit Salzburger Konzertgesellschaft, Czech baroque ensamble orchestra und Symphonisches Orchester Karlsbad.

 

In der Saisson 2014/2015 war Stepanka Pucalkova in vier Produktionen zu sehen. Zuerst als "Page" (R. Strauss: Salome) in der Staatsoper Prag, im slowakischen Nationaltheater als "Rosina" (G. Rossini: Il Barbiere di SIviglia) und als "Annio" (W.A.Mozart: La clemenza di Tito) und zueltzt als "Mercédés" (G. Biezt: Carmen) am Vorarlberger Landestheater und Landestheater Salzburg. Im Juni 2015 war sie  Finalistin des internationalen Gesangswettbewerb Hans Gabor Belvedere competition.

 

In der Saison 15/16 stellte sich die Sängernin das erstemal als "Suzuki" (G. Puccini: Madama Butterfly), als "Stéphano" (Ch. Gounod: Roméo et Juliett), als 3. Dame (W.A.Mozart: Die Zauberflöte) und als "1. Magd" (R. Strauss: Elektra) in der Staatsoper Prag vor.

 

In der vergangenen Saison 16/17 hat Stepanka ihren Rollendebut als "Siegrune" in der Oper "Die Walküre" von R. Wagner, bei der 50. Osterfestspiele gegeben. Musikalisch in der Begleitung der Staatskapelle Dresden und von Ch. Thielemann geleitet. Im Herbst war sie auf Tournee nach Japan mit der Staatsoper Prag, wo sie als 3. Dame zu hören wird (W.A.Mozart: Die Zauberflöte). Als Gast gab sie ihr Rollendebut auch als Küchenjunge (A. Dvořák, „Rusalka“) im Tiroler Landestheater Innsbruck. Weitere Zusammenarbeit mir der Staatsoper Prag (Madama Butterfly, Roméo et Juliette) und Symphonischem Orchester Karlsbad und mit der Brünner Philharmonie.

Im Dezember 2016 gewann Stepanka den Preis "Die beste weibliche Stimme", was als zweiter Preis beim "Concours international de Belcanto Vincenzo Bellini" in Marseille, Frankreich übergeben wurde.

 

Die neue Saison fängt für Stepanka mit Tour nach China an, wo sie sich als Siegrune (R. Wagner: Die Walküre) in der Zusammenarbeit mit Osterfestspiele Salzburg vorstellen wird. Im Nationaltheater Prag erwartet sie ihr Rollendebut als Charlotte (J. Massenet: Werther) in der Regie von Willy Decker. Zahlreiche Konzerte in Norwegen, Österreich, Italien und Tschechien.

 

 

Download
Lebenslauf
Download DE.docx
Microsoft Word Dokument 16.4 KB